Technische Details : Funktionsteile : Schlösser : Standflügelverriegelungen
 
Standflügel Verriegelungen
Es gibt drei Möglichkeiten, Standflügel zu verriegeln:

Kantenriegel
Einsatzbereich: Standardinnentüren mit Waben- oder Röhrenspanplatteneinlage.
Je ein Kantenriegel oben und unten im Standflügel, diese können nur bei geöffnetem Gehflügel einzeln betätigt werden.

Kantenriegel sind nicht mit absenkbaren Bodendichtungen kombinierbar.

Falztreibriegel
Einsatzbereich: Standardinnentüren, Schallschutz (z.B. GB Strenger)

Funktionstüren: Feuerschutz, Rauchschutz, Strahlenschutz, Schallschutz (z.B. BKS 1899)
Durch Umlegen eines Hebels im Falzbereich des Standflügels läßt sich die Oben- und Unten-Verriegelung gleichzeitig betätigen.

Als obere Verriegelung wird ein Schaltschloss eingesetzt.

Es ist nur Teilpanikfunktion für den Gehflügel möglich.

Treibriegelschloss
Einsatzbereich: Standardinnentüren, Schallschutz (z.B. Fuhr 970).
Das Treibriegelschloss liegt oberhalb des Schlossbereichs (ca. 1500 mm), Durch einen Drücker oder einen Hebel lässt sich der Standflügel oben und unten gleichzeitig entriegeln. Falle und Riegel des Gehflügelschlosses greifen in ein gesondertes Schliessblech.

Funktionstüren: Feuerschutz, Rauchschutz, Strahlenschutz, Schallschutz (z.B. BKS 2394)
Das Treibriegelschloss liegt in Schlosshöhe. Durch einen Drücker oder einen Hebel lässt sich der Standflügel oben und unten gleichzeitig entriegeln. Falle und Riegel des Gehflügelschlosses greifen ineinander, das Treibriegelschloss bildet quasi auch das "Schliessblech"

Als obere Verriegelung wird ein Schaltschloss eingesetzt.

Es ist Vollpanikfunktion für Geh- und Standflügel möglich.